Schtrigge unn Schwätze

Montag, 27. Februar 2012
Die langweiligen Streifen...
The boring stripes...
...sind in die ewigen Jagdgründe der Strickerei eingegangen.

Passend zur heißen Diskussion (WTF???!!??) bei Tichiro. Mit so wenig Garn ließ sich einfach kein farblich ungezähmter Clapotis herstellen, wie sehr ich Maschenzahl und Winkel auch variiert hab.

Es entsteht jetzt, nach gründlicher Teststrickerei, ein aus verschiedenen Mustern hübsch zusammengeschusterter Schal mit wie geplant unordentlichen Farben. Woraus ich ebenfalls wieder was gelernt hab, nämlich wie sehr die Garnzwirnung die Wirkung eines Musters beeinflusst. Nicht, dass es mich wundert, aber ich hatte es noch nie derart selbst vor Augen. Die Musterteststrickerei fand nämlich mit selbstgefärbten Sockenresten statt und nicht mit dem bereits arg geschundenen Posh-Yarn.
Das ganz anders reagiert. Weswegen ich dann zum Teil einfach im Schal selbst einen schmalen Ausschnitt mit dem geplanten Muster nochmal hochgestrickt hab, um gegenzuchecken, ob es denn aussieht. Und wie rum ich die Hebemaschen am hübschesten verdrehe.
Das hat dann aber, weil es schon mitten im Strickstück war, nicht mehr das schwer gebeutelte Garn vom Knäuelende weiter strapaziert.

Ach so, und für den nächsten Clapotis bin ich jetzt natürlich auch besser gerüstet, da ich schonmal weiß, was ich anders machen will. Zumindest falls ich alles hinreichend notiert hab und meine Notizen dann auch finde...


...have gone to the happy hunting grounds.

There simply wasn't enough yarn for a colourwise unbridled Clapotis, no matter how often I tried to vary stitch count and angle.

Now, after a lot of test knitting, there's a scarf growing - nicely patched together out of different patterns and, as intended, with disorderly colours.
Which has taught me how much the way the yarn is twisted influences the appearance of a pattern. Not that I'm surprised, but up to now, I haven't seen it this distinctly.
The reason for this is that in order to save my precious Posh-Yarn from further maltreatment, I took some residual self-dyed sock yarn for trying out. The result is quite different interaction between yarn twist and pattern. To countercheck if pattern and yarn match I did some narrow segments of supplementary test knitting halfway through the scarf. Thus, I didn't strain the roughhoused yarn from the end of the skein any further.

Oh, and of course I'm much more well prepared for the next Clapotis now.
If I've made sufficient notes about what I want to do different from the pattern, that is. And if I'll be able to find them...


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