Schtrigge unn Schwätze

Sonntag, 10. Dezember 2006
Äädermlisch

sagt der Pfälzer dazu, hab ich gelernt. Anwendbar zum Beispiel auf Teppichmuster, bei denen von jeder Farbe ein bißchen was drin ist (Ich gebe allerdings zu, daß ein mieses Bild die Chose nicht wirklich besser macht).
Vorteil: Man sieht den Dreck nicht.
Nachteil: Paßt nicht.
Nun ja, die Ferse an und für sich paßt mittlerweile (so ungefähr beim 5. Versuch) zwar wunderbar, und die Fußlänge kommt inzwischen auch hin. Aber wer braucht schon eine Ferse an und für sich betrachtet? Der Fuß paßt nämlich kaum noch rein. Quer über's Gelenk und dann auch noch schräg reicht komischerweise die Maschenanzahl vom eher schmalen Vorderfüßchen nicht mehr aus. Zumal die verstärkten Maschen das ganze nicht unbedingt elasthetischer nachen, würde ich sagen.
Maschen zunehmen, denkt man sich also und macht sich auf die Suche nach dem Link zu einer höchst lesenswerten Sockenhistorie. Dieser befindet sich sogar genau dort, wo er sein sollte, und nachdem ich mich nun also in meinem Verdacht bestätigt sah, werde ich bei Gelegenheit mal wieder aufribbeln.
Muß ich wirklich noch erwähnen, daß der seltsame farblich im (ja, miesen!) Bild etwas verschwindende Messingvierkantspieß die Größe der Belüftungsdingense (-schlitze paßt nicht so recht, aber wie klingt denn bitte "Belüftungsloch"?) dokumentieren soll? Eingeweihte wissen Kantaten davon zu singen...

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Dienstag, 5. Dezember 2006
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 49/2006
Was macht ihr mit einem Knoten, der im Knäuel auftaucht? Verstrickt ihr den so, dass er auf der Nicht-Sichtbaren-Seite des Strickstücks verschwindet oder wird der rausgeschnitten und die Fäden vernäht?
fragt das Wollschaf

Rausschneiden und vernähen.

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Donnerstag, 30. November 2006
Die verstrickte Dienstagsfrage, die diesmal eine Donnerstagsfrage ist - Woche 48/2006
Es gibt wahrscheinlich keine unter uns, die zur Zeit nicht an einem, mehreren oder vielen gestrickten Weihnachtsgeschenken arbeitet. Aber wie sieht es andersherum aus? Wer von euch wünscht sich oder bekommt zu Weihnachten Geschenke, die (auch im weitesten Sinn) im Zusammenhang mit Stricken stehen? Was genau wünscht ihr euch?
fragt das Wollschaf

Nichts. Und da ich Weihnachten dazu nutzen werde, mir die Nadelspielsmmlung meiner Mutter anzueignen, komme ich dabei noch nicht einmal schlecht weg. Wolle hab ich eh mehr, als ich verstricken kann, und StrickLiese Hemmungslos Hyde wird mich noch früh genug wieder überwältigen, das spüre ich schon. Bis jetzt habe ich nämlich zwar vor, jegliche weihnachtsfinanzielle Zuwendung in Noten anzulegen, aber ich bin mir nicht sicher, was mir da sonst noch einfällt, um das Zeug auf den Kopp zu hauen - oder vielmehr, ich bin mir sicher, da fällt mir schon was ein....

Im übrigen werde ich zu Weihnachten niemanden bestricken. Siehe Blogmottoname. Das ist einfach nicht realistisch. Schon gar nicht zu Weihnachten. Eine Mittsommerschenkungsstrickrunde wäre in meinen finstersten Träumen noch irgendwie vorstellbar, aber zu Weihnachten schreien auch Beruf und sonstige Leidenschaften nach verstärkter Aufmerksamkeit. Nix da!! Nun ja, eine klitzekleine Ausnahme schwebt mir zwar vielleicht vor, aber da liegt auch der Geburtstag im Januar und kann im Falle eines Falles völlig unauffällig als Ersatzüberreichungsdatum dienen.

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Montag, 27. November 2006
Gemetzel
könnte man das nennen, was ich gestern veranstaltet habe.
Das Aussehen meines Bettes erinnerte jedenfalls stark an ein Blutbad. Na gut, es war nur schwarzes MicromistGarn.

Was ich getan habe? Eine zu kurze Mütze, über die Mann zurecht meckerte, mit Hilfe einer Schere zwei halbe Ohren kürzer gemacht. Sozusagen.
Mit viel Maschen-Auffädel-Gefummel und ein bißchen Ribbeln. Um das Bündchen später wieder soweit zu verlängern, daß dann doch zwei ganze Ohren locker drunter passen.

Sonst? Fersenteststrickerei. Beim Stricken die Fetchings anziehen, mich freuen, wie schön warm sie sind und mich ärgern, daß es nicht kalt genug ist, daß sie nicht kratzen. Oder so ähnlich. Außerdem ist derartig viel Beinfreiheit für die Finger beim Stricken gar nicht nötig. Also wenn mal Zeit ist (Einwurf eines falschen Hüstelns) dünnere und vorne einen Zentimeter längere stricken. Oder vielleicht doch lieber Arbeitshandschuhe aus zur Not auch kochbarer Baumwolle? Oder doch lieber fast-ganze-Handschuhe, aus denen nur verfrorene Fingerspitzen rausgucken? Oder doch lieber Honorine?

Ach was, erstmal Mütze anlängen. Damit Mann wenigstens annähernd das Gefühl kriegt, Stricken sei was Nützliches.

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Mittwoch, 22. November 2006
O du eselhafter Martin
Heute habe ich wirklich nichts besseres verdient als dies:

Klick

Ich hab nämlich im Gegensatz zu gestern zwar alles zum Stricken dabei, aber keinen Schlüssel... zum Glück gibt es noch mehr Leute mit allerlei Schlüsseln, ich glaube nämlich kaum, daß sich ein Plastik-Nadelspiel zum Türaufbrechen eignet. Eselhaft eben.

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Dienstag, 21. November 2006
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 47/2006
Ein lieber Mensch möchte dir ein Strickbuch schenken. Da er nicht weiß, welches das richtige ist läßt er dir die Wahl. Du darfst aussuchen was du magst, unabhängig vom Preis. Welches wählst du? Kannst du begründen warum?
fragt das Wollschaf

Das läßt sich mangels Überblick natürlich überhaupt nicht vollständig beantworten. Aktuell liebäugele ich zwar mit "Stricken mit Wikinger-Mustern" (Elsebeth Lavold), weil da lauter verzopfte Pullis drin sind, die ich als eigentlich nicht-unbedingt-totaler-Zopf-Fan erstaunlich schön finde.

Aber unabhängig vom Preis... wäre es wahrscheinlich eher ein Riesen-Nachschlage-Wälzer mit ca. 1001 Mustern, Tips, Grundlagen usw. zum selbst zusammenbauen und Sachen nachgucken.

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