Schtrigge unn Schwätze

Freitag, 29. August 2008
"Zugkunft."
Nein, kein Schreibfehler. Meine seit Anfang Juli schon wieder völlig anders aussehende Zukunft wird mir eine innige Beziehung mit dem öffentlichenpersonennahverkehr bescheren (entschuldigt, aber dieses Wort kann man nicht anders schreiben als zusammen und klein, oder? Und die dazugehörige Abkürzung, also nö, echt, das ist ja nicht zum Anhören).

Überhaupt, wenn ich's recht bedenke, sieht meine Zukunft alle halbe bis zwei Jahre anders aus, wie's scheint. Ist das bei allen so, und bringt das persönliche Weiterentwicklung nun mal so mit sich, oder spricht das bloß für eine nicht gefestigte Persönlichkeit oder ist am Ende gar unbeschreiblich weiblich (nicht, daß ich hier das Thema verfehle)?

Wenn ich das Bild heraufbeschwöre, das ich vor 3-4 Jahren so von meiner Zukunft haben wollte, muß ich ein bißchen fast-heulen und höre gleichzeitig dabei den Stein der Erleichterung poltern, daß ich nochmal davongekommen bin, sozusagen.
Die Zukunft vom letzten Jahr dagegen... ach, da ist das mit dem Heulen schon ein bißchen weniger "fast". Aber andererseits, naja, meine neue Wohnung ist wirklich hübsch, und wer weiß, wofür's gut war (Phrasendreschen kann so schön sein...): Platz für einen eigenen Schreibtisch zum Beispiel.

Schließlich war ich dieses Jahr dann ja tatsächlich soweit, auch außer Haus mal was zu ändern und den schönsten Beruf der Welt nach über zehn Jahren umständehalber auf's Abstellgleis zu legen (was, man rät es leicht, eigentlich schon wieder zum H... ist, und auch der war ja übrigens mal Zukunft).
Jetzt hoffe ich, in meiner Zukunft was nützliches für die Zukunft tun zu können. Einfach doch irgendwie eine Idealistin, auch wenn sie jetzt endlich noch ein Inscheniör wird. Und in Wahrheit im Moment gar nicht so viel heult, wie es hier den Anschein hat.

Man dankt Frau Blaseblog für's Thema.

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