Schtrigge unn Schwätze

Samstag, 2. Juni 2007
Nøstepinne

Pfauenauge auf Bleistiftsammlung


Eigentlich ohne Worte. Außer vielleicht, daß er froh war, als sein Schreibtisch dann irgendwann nicht mehr völlig bleistiftfrei war.

Und überhaupt, seit Annexion seiner Kamera fehlen mir einfach die Worte. Einfach plattgebügelt von solcher Pracht (also, ich meine natürlich im Verhältnis zu vorher - nicht absolut gesehen). Die Schachtelsätze bleiben mir nicht etwa im Hals stecken, sie erreichen erst gar nicht mehr das Hirn. Sehr beunruhigend.

Aber da hätte ich doch noch so ein schönes Bild, das demonstriert, daß mein Pfauenauge sogar stehen kann... nicht, daß das irgendjemand, der seine Knäuel i.d.R. im Strickdäschje lagert, bräuchte, aber die bisherigen konnten das nicht, weil ich irgendwann den Bleistift einfach rauszog und fast ganz ringsum weiterwickelte. Was wiederum damit zusammenhing, daß am anderen Ende des Garns ein angefangenes Strickstück hing. Zum Beispiel Socke. Da rächt es sich bald, wenn man beim Wickeln immer das Knäuel dreht. Sagte ich eigentlich gerade irgendetwas von Satzschachtelamputiert? Oder gar: "Ohne Worte" ???

Jedenfalls, also was das Bild eigentlich sagen soll ist: Als Ersatz für einen konischen Wickeldorn tut es alles, wovon man das Knäuel problemlos wieder runterbekommt. In diesem Fall glatt lackierte Bleistifte. Demzufolge ist eins der wenigen Dinge, bei denen ich tatsächlich sage "ach, das brauch ich nicht" (und das auch durchhalten werde, huga!!), eine Nøstepinne. Was erwähntermaßen beim Stricken einfach sonst nicht klappt.

Der Volllständigkeit halber sei auch noch die wunderbare Anleitung zum Knäuelwickeln erwähnt, die mich überhaupt erst dahin brachte.

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Montag, 28. Mai 2007
Spielzeug,
aber nützlich. Warum bitte braucht es den nichtstrickenden Mann, um auf die Idee zu kommen, daß es für Strickschriften doch bestimmt auch Strickschriften gibt?

Aire River Design Knitting Font

Knitter's Magazine Symbols Font


Jetzt sitze ich rum und probiere aus. Statt zu stricken, selbstverständlich.

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Sonntag, 10. Dezember 2006
Äädermlisch

sagt der Pfälzer dazu, hab ich gelernt. Anwendbar zum Beispiel auf Teppichmuster, bei denen von jeder Farbe ein bißchen was drin ist (Ich gebe allerdings zu, daß ein mieses Bild die Chose nicht wirklich besser macht).
Vorteil: Man sieht den Dreck nicht.
Nachteil: Paßt nicht.
Nun ja, die Ferse an und für sich paßt mittlerweile (so ungefähr beim 5. Versuch) zwar wunderbar, und die Fußlänge kommt inzwischen auch hin. Aber wer braucht schon eine Ferse an und für sich betrachtet? Der Fuß paßt nämlich kaum noch rein. Quer über's Gelenk und dann auch noch schräg reicht komischerweise die Maschenanzahl vom eher schmalen Vorderfüßchen nicht mehr aus. Zumal die verstärkten Maschen das ganze nicht unbedingt elasthetischer nachen, würde ich sagen.
Maschen zunehmen, denkt man sich also und macht sich auf die Suche nach dem Link zu einer höchst lesenswerten Sockenhistorie. Dieser befindet sich sogar genau dort, wo er sein sollte, und nachdem ich mich nun also in meinem Verdacht bestätigt sah, werde ich bei Gelegenheit mal wieder aufribbeln.
Muß ich wirklich noch erwähnen, daß der seltsame farblich im (ja, miesen!) Bild etwas verschwindende Messingvierkantspieß die Größe der Belüftungsdingense (-schlitze paßt nicht so recht, aber wie klingt denn bitte "Belüftungsloch"?) dokumentieren soll? Eingeweihte wissen Kantaten davon zu singen...

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