Schtrigge unn Schwätze

Mittwoch, 23. Mai 2007
In Ulm, um Ulm
und um Ulm herum ist am Wochenende doch tatsächlich mal was fertig geworden. Darf ich vorstellen: Ein sagenhaft aufregender, melierter, monatelanger erster Sock. Nein, eigentlich deren zwei.

langweiliger aedermlischer Zopfsock


Und, weil melierte Socken so interessant sind, gleich noch ein Photo. Weil man sonst nicht erkennt, was das Ding mit dem ZopfsockenKnitalong zu tun hat:

Zopfungsbeweisphoto


Die Meise ist geknäuelt und gewickelt und ein wenig testangestrickt - aber erst muß eigentlich noch - und überhaupt, reicht das nicht für's erste als Blogeintrag?

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Dienstag, 22. Mai 2007
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 21/2007
Welches ist das letzte Strickbuch, das du dir gekauft hast? Erzählst du uns etwas daraus?

fragt das Wollschaf.

"Das große Strickbuch" von Katharina Buss, weil es zwar kein eigentlich "schönes" Strickbuch ist, aber ein praktisches, es steht halt viel drin. Manchmal lese ich auch einfach mal quer, wenn ich nichts bestimmtes suche, um mich später erinnern zu können, daß da etwas stand, was ich genau jetzt brauchen könnte.
Zuletzt konkret daraus gebraucht hab ich den Rundenanfang beim italienisch Abketten (mit der Stopfnadel) in Runden.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 20/2007
Nicht jede Wolle, die sich schön verstrickt, eignet sich auch gut zum Vernähen. Wie löst Ihr das Problem?

fragt das Wollschaf.

Später. Kam noch nicht vor. Aber ich nehme an, entweder Faden teilen, oder was anderes nehmen. Bändchengarn z.B. kommt mir eh nicht ins Haus

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Montag, 21. Mai 2007
Sein gutes Geschirr
und meine erste Wollmeise ergeben dies:

Winifred und Pfauenauge


Nochmal ein ganz dickes Dankeschön!! an Tina, der ich diese Schönheit verdanke.

Der Strang liegt seit seiner Ankunft mal hier, mal da herum, ich kann mich kaum entschließen, ihn zu wickeln, weil er am Stück so schön ist. Geschweige denn zu stricken. Obwohl es andererseits natürlich in den Fingern juckt.


Und natürlich muß ich, weil's so gut zum Thema paßt, auch hierhin und dorthin verlinken - auch wenn ich trotzdem nicht anfangen will, zu sammeln. Doch es ist hart.

Daß die Nachbarschaft allesamt massenhaft auf ihren LYS verweist, macht die Sache auch nicht viel besser. Wo ich doch um Wolleläden immer einen großen Bogen mache. Wenig Zeit zum Stricken. Keinen Platz zum Horten. Der Lieblingsmann hat ja schon alle Schränke voll mit seinem guten Geschirr...

Aber hin und wieder einen Strang als Deko-Objekt rumfliegen lassen platzieren - das geht, glaube ich, in Ordnung.

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Montag, 7. Mai 2007
Ungeniert bescheuert aussehen
und Mut zum schlechten Geschmack ist nicht immer dasselbe. Für den unbeteiligten Betrachter ist der Unterschied aber manchmal nicht leicht auszumachen:

Daeschje auf Bahngleisen


"Cargo-Stricken mit Liesl" nannte das der allerliebste Photograph. Nun ja. Ich vermute immerhin, es gibt nicht viele Männer, die eine so

Daeschje mit Strumpf


zum Spazierengehen mitnehmen - zumindest hatte ich es die meiste Zeit dann doch etwas weniger mittig an mir hängen...

Zur Erinnerung: Unbefüllt und ohne am Gürtel aufgefädelt zu sein, sieht es so aus.

Und genutzt wurde das ganze auch. Nicht nur im Sitzen.

Ueberall-Stricken dank Daeschje


Zur
Orgelwanderung (dieses Jahr eine echte Massenveranstaltung) hatte ich es aber dann doch nicht dabei - aber selbstverständlich nur und ausschließlich, weil ich auf dünnere Nadeln warte und der Sock deshalb gerade ruht - mit Feigheit vor dem Nichtwanderstricker hatte das kein einziges Bißchen zu tun. Punkt.

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Freitag, 4. Mai 2007
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 18/2007
Wohin begleitet dich dein Strickzeug? Hast du ein extra Strickstück für unterwegs? Strickst du auch unterwegs beim Wandern, z. B. heute bei der 1. Mai-Wanderung?

fragt das Wollschaf.

Ü-ber-all-hin.

Natürlich gesetzt den Fall, es findet sich ein Strickstück, das hinreichend transportabel ist und - je nachdem, um welches Überall es sich handelt - nicht allzu anspruchsvoll im Muster. Chorprobe oder Spazierengehen läßt doch nur ein begrenztes Maß an freier Hirnkapazität übrig. Auch bei Freundes- und Verwandtenbesuch (aktiv wie passiv) läßt sich wunderbar stricken.
Es wird aber nicht extra ein Transportstück angefangen. Zur Not tut es bei Leerlauf auch das obligatorische Buch, das ebenso zur üblichen Rucksackbepackung gehört wie das Strickzeug.

Beweisphoto existiert und folgt.

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Freitag, 27. April 2007
Nachzutragen
ist noch der Zopfsocken-Knitalong, dem ich mich letzte Woche angeschlossen hab, weil die Socken, die mittlerweile - man glaubt es kaum - tatsächlich beide eine Ferse haben, sich im Schaft sowieso zopfen. Nicht daß ich seitdem allzuviel gesockt hätte - schließlich hab' ich mich gleichzeitig schon wieder mit Verve in die Teststrickphase für's nächste Kleinprojekt geworfen.

Zopf-Socken-Knitalong

Aber vielleicht erhöht ja ein Knitalong die Chancen, daß es nicht erst zum Herbst die ersten fertigen Socken gibt.

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