Schtrigge unn Schwätze

Donnerstag, 7. September 2006
Das Prinzip der umhäkelten Klorolle
ist offenbar ein recht langlebiges *klick* .

Eben erst richtig wahrgenommen. Dagegen ist Sushi-Stricken ja echt uncool.

Gesundheit!

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Dienstag, 5. September 2006
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 36/2006
Wie viele Strickbücher und Strickzeitschriften braucht man? Ein paar wenige und wenn man die abgearbeitet hat, dann kann man sich was neues kaufen? Oder massenhaft, immer schön zum Schmökern – auch wenn Ihr daraus gar nichts nacharbeitet? Oder gehts auch ohne, denn das Internet und die Maillisten bietet genug Strickfutter?
fragt das Wollschaf

Drei geerbte Strickbücher, teils mit hinreizenden 70er- und 80er-Jahre-Kreationen, aber teils auch mit haufenweise Grundwissen und Strickmustern zum Zusammenklauben.
Des weiteren freier Zugriff auf ca. 20 (na sagen wir 15) Jahre gesammelte Zeitschriften (gottseidank lagern die nicht in meinem Schrank ;-)  ) . Sonst bzw. für aktuell: Internet.

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Strickblog
kann man hierzu jetzt wieder guten Gewissens sagen. Habe zum wiederholten Mal den Karo-Rumpf angefangen. Und hoffe hoffe hoffe, daß Madame die Maße jetzt genehm sind. Es scheint in etwa die Weite zu sein, die ich am Vergleichsobjekt überlegt hab' und angeblich so haben wollte - aber wenn ich's mir so an den Bauch halte, könnte ich ja schon wieder was zu meckern finden...

Noch was zum Wiegen und Messen:
Erstens, die emotionale Bindung an mein Strickzeug ist vollkommen in Ordnung ;-)   .
Zweitens, meine Backwaage ist nicht genau genug, um mich inzwischen wissen zu lassen, ob's denn für lange Ärmel langt. Ich stricke jetzt einfach mal drauf los und verschiebe das Problem. Und wenn es dann halt nur 3/4-Ärmel werden, dann soll es wohl so sein. Immer noch besser, als jetzt 'ne bauchfreie Wurstpelle zu stricken, nur um hinterher vor lauter Garn noch Fledermausärmel dranzuhängen. Im Moment scheint es jedenfalls so, als ob es irgendwie nicht reicht. Was mir - denn weiten Originalpullover vor'm geistigen Auge - völlig schleierhaft ist. Aber vielleicht taucht aus den Tiefen meiner Wohnung ja noch ein Knäuel auf. Unter's Bett gekullert oder so wäre doch schön.
Drittens, die wegen der Ungenauigkeit meiner Backwaage geliehene Digitalwaage wollte mir weismachen, ich hätte weniger als 300g Gesamtmasse. Das kam mir doch sehr spanisch vor, und ich kehrte reumütig zu meiner analogen, etwas grobmotorischen Backwaage zurück.

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Montag, 4. September 2006
Die verstrickte Donnerstagsfrage - Woche 35/2006
Na besser wär wohl Donnerstag-Nachmittags-Frage! Ihr lieben Schäflein, das Wollschaf bittet herzlichst um Entschuldigung. Es geht ihm gut! Es ist nicht im Urlaub! Es ist nicht krank! Es hat den Dienstag einfach ausgelassen - ja vergessen! Einfach so! Hoffentlich habt ihr trotzdem Spaß an dieser Frage, die Claudia ganz aktuell geschickt hat:

Mich würde jetzt mal interessieren, warum Strickblogger diese Frage jede Woche beantorten?
Ich habe mir selbst schon Gedanken dazu gemacht, warum ich das eigentlich tue. Will ich nur einfach "dazugehören" oder verbirgt sich doch mehr dahinter?


Oh weh, eine nicht-Strick-Frage. Selbst schuld, wenn die Antwort entsprechend langen Schwafel ergibt. Also:
Was tut man mit einem neuen Strickblog, wenn man will, daß es auch jemand liest? Man begibt sich zum Beispiel zum Wollschaf. Das dies nicht die einzige Motivation sein kann, sieht man natürlich sofort am Beantwortungszeitpunkt zum Beispiel dieser, bereits letztwöchigen Frage. Unter diesem Aspekt wäre es nämlich einigermaßen witzlos, Fragen verspätet zu beantworten. Warum also noch? Hm. Ich vermute, aus einer gewissen wennschondannauchdennschon-Haltung heraus. Es hat sich im Moment so eingebürgert, und dann mach ich's halt (kann sich aber auch wieder legen). So wie ich angefangene Bücher i.d.R. fertig lese und angefangene Filme zuende sehe, auch wenn sie, nett formuliert, nicht das halten, was ich mir davon erhofft habe (was jetzt selbstverständlich nicht auf die hochgeschätzten Wollschaffragen übertragbar ist ;-)   ). Oder Pullover irgendwann zuende stricke (aber das ist jetzt wohl ein Vorgriff auf den nächsten Beitrag). Und außerdem füllt es die strickfreien Zeiten im Blog (nochmals ein Verweis auf den nächsten Eintrag), ohne das man völlig in strickfreie und inhaltsleere Laberei abdriftet.
Der zweite, nicht ausgesprochene Teil der Frage ist leichter zu beantworten: Warum man selbst überhaupt beim Wollschaf vorbeiguckt und auch immer andere Antworten mitnimmt (könnte man ja auch, ohne selbst mitzuschreiben): Weil ich die Aktion toll finde. Weil man nicht mehr im luftleeren Raum strickt. Weil die eigene Lieblingsblogliste nie lang genug ist und gleichzeitig nicht über ein gewisses Maß wachsen sollte *hüstel*. Und man deshalb immer wieder über Schönes und/oder Interessantes stolpert. Und weil man natürlich auf nützliche Tips stößt. Auch wenn ich bezweifle, daß mein Hirn diese solange speichert, bis ich sie tatsächlich aktuell brauchen kann.

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Dienstag, 29. August 2006
Topflappen II
Warum nur mokiere ich mich über meine Topflappen? Die wahre Kunst besteht doch darin, sich die Finger zu verbrennen, weil man einen Topf ganz ohne Topflappen anfaßt...
Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, daß der Topf umständehalber auf größerer Flamme stand als üblich. Was bei Gasherd heißt, deutlich mehr Hitze außen vorbei. Wo sich zufälligerweise die Griffe befinden (Ob das auch nur ansatzweise verständlich ist, was ich hier zu erklären versuche?).

Naja jedenfalls (in weinerlichem Tonfall vorzutragen) kann ich eben diesen Topf sonst immer ohne die erwähnten Topflappen uswusf....

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Sonntag, 27. August 2006
Warum gibt es eigentlich Topflappen mit Löchern?
Ich besitze 2 Paar geerbte Topflappen. Eins eckig und eines rund. Letzteres mit ca. 25 mm Durchmesser gepflegtem Nichts in der Mitte. Im Lauf der über 10 Jahre Gebrauch habe ich gelernt, mit dieser Eigenart umzugehen. Ich kombiniere halt einen Lappen mit Loch mit einem ohne. Zwar nicht sehr dekorativ, aber dafür verbrenne ich mir auch bestimmt seit 5 Jahren nur noch selten die Finger. Trotzdem stellt sich mir mindestens alle 2 Wochen die Frage: Wurden eigentlich nur in meiner Familie Topflappen mit Löchern gehäkelt, oder war das Usus? Und wer zum Teufel hat die Dinger benutzt? Oder war sowas Geschenk für ungeliebte Anverwandtinnen? Und wieso hab ich eigentlich nicht schon vor 10 Jahren ein Paar neue beantragt, aus dem damals sicher noch unerschöpflichen Fundus an Erblappen? Nun ja, mittlerweile hat frau sich dran gewöhnt, und sie tun's ja.

Und nein, ich werde mir auch keine neuen häkeln. Sonst wird aus einem NichtStrickblog auch noch ein NichtHäkelblog.

Werde nachher immerhin dann doch endlich mal die vor n+1 Wochen erwähnte neue, mit stärkerer Nadel gestrickte Maschenprobe, die mittlerweile auch schon seit n-1 Wochen rumliegt, wiegen und messen gehen (Du meine Güte, ich höre mich an wie in der Säuglings- oder Kleintieraufzucht-Station. Wiegen und Messen - ich glaube, ich sollte meine emotionale Bindung ans Strickzeug einer gründlichen Prüfung unterziehen....).

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Dienstag, 22. August 2006
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 34/2006
Das Wollschaf fragt:

„Du solltest dir mal ein anderes Opfer für deine Strickerei suchen. – Mein Kleiderschrank quillt schon über!"„Können wir nicht einfach etwas Schönes zum Anziehen kaufen?"„Wenn du schon stricken musst, dann bitte nur für dich selbst!"„Die anderen tragen auch nichts Selbstgestricktes."Kommt euch das bekannt vor?

Nö. Wird mir auch nicht so schnell passieren. Wie sich vor allem dem leeren Blog entnehmen läßt. Aber auch, weil ich mich in recht tolerantem Umfeld befinde.
Und die einzige fremdgestrickte Mütze wurde bisher brav getragen. Die war allerdings auch Notwehr, als mein Exemplar wundersamerweise und ganz plötzlich nach einer Pause Rauchgeruch absonderte. Weil ein Nichtmützenträger ("meine [ca. 3, Anm. der Verf.] Haare werden davon so gedetscht!") plötzlich merkte, daß das ja wärmer ist als ohne.

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