Schtrigge unn Schwätze

Donnerstag, 28. August 2014
Woll-Holz.   
Wood for Wool.
Das mit der selbstgeschnitzten Nadel für die Tussentücher wurde dann doch irgendwann noch was:

Hand-carved shawl pin:



Rohstoff: aus des Vaters Feuerholzabteilung. Einfach der Faser gefolgt und dabei ein bißchen in sich gedreht (den Verlauf der Außenflächen natürlich, nicht das Holz selbst).

Raw material: from my father's firewood department. Simply followed the fibres and did a bit of twisting in the process (the direction of the surfaces, not the piece of wood itself, of course).



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Mittwoch, 27. August 2014
Lust.   
Feeling like...
Lust, zu bloggen. Enstanden aus Unlust an Facebook. Zu unflexibel. Mag neben dem Schreiben das Geschriebene auch zurechtbasteln können, wie es mir gefällt. Auch wenn das ohnehin meist garnix-basteln bedeutet. Und auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis ich das leicht bis mittelstark unbefriedigende Layout hier mal etwas aufhübsche. Aber zumindest habe ich die Freiheit, es gelegentlich zu tun.

...blogging. Arisen from not feeling like facebooking. Apart from writing, I want to be able to tinker the written text into shape at my discretion. Even though most of the time, that means no-tinkering-at-all. And even though it won't be any time soon that I'll spruce up this quite unsatisfying layout. But at least I am at liberty to do so. Eventually.

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Dienstag, 26. August 2014
Passt.
Figures.

Na, wer hätte das gedacht...
Now there's a surprise...




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Dienstag, 28. Februar 2012
Die verstrickte Dienstagsfrage 09/2012
Das Wollschaf und Reni fragen:

"Kombiniert ihr Stricken mit anderen Handarbeitstechniken in einem Projekt?
Beispielsweise Gestricktes mit Genähtem aus Stoff, Strick-Häkel-Projekte, Gesticktes auf Gestricktem und anderes mehr."


Höchst unergiebige Antwort: Nein.

Ich nähe nicht, und die Häkelnadel nehme ich nur in die Hand, um einen Fehler im Gestrickten auszubügeln, für einen provisorischen Anschlag mit 'ner Luftmaschenkette oder wenn ich mit Häkelnadel abkette.

Wovon ich träume, ist natürlich das Verstricken von selbstgesponnem Garn, aber das wird noch eine Weile ein Traum bleiben, fürchte ich. Ebenso wie die selbstgeschnitzte Nadel für meine Tussentücher, auch wenn ich letztes Jahr schon mal Holz dafür rausgesucht und trockengelegt hatte.

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Montag, 27. Februar 2012
Die langweiligen Streifen...
The boring stripes...
...sind in die ewigen Jagdgründe der Strickerei eingegangen.

Passend zur heißen Diskussion (WTF???!!??) bei Tichiro. Mit so wenig Garn ließ sich einfach kein farblich ungezähmter Clapotis herstellen, wie sehr ich Maschenzahl und Winkel auch variiert hab.

Es entsteht jetzt, nach gründlicher Teststrickerei, ein aus verschiedenen Mustern hübsch zusammengeschusterter Schal mit wie geplant unordentlichen Farben. Woraus ich ebenfalls wieder was gelernt hab, nämlich wie sehr die Garnzwirnung die Wirkung eines Musters beeinflusst. Nicht, dass es mich wundert, aber ich hatte es noch nie derart selbst vor Augen. Die Musterteststrickerei fand nämlich mit selbstgefärbten Sockenresten statt und nicht mit dem bereits arg geschundenen Posh-Yarn.
Das ganz anders reagiert. Weswegen ich dann zum Teil einfach im Schal selbst einen schmalen Ausschnitt mit dem geplanten Muster nochmal hochgestrickt hab, um gegenzuchecken, ob es denn aussieht. Und wie rum ich die Hebemaschen am hübschesten verdrehe.
Das hat dann aber, weil es schon mitten im Strickstück war, nicht mehr das schwer gebeutelte Garn vom Knäuelende weiter strapaziert.

Ach so, und für den nächsten Clapotis bin ich jetzt natürlich auch besser gerüstet, da ich schonmal weiß, was ich anders machen will. Zumindest falls ich alles hinreichend notiert hab und meine Notizen dann auch finde...


...have gone to the happy hunting grounds.

There simply wasn't enough yarn for a colourwisely unbridled Clapotis, no matter how often I tried to vary stitch count and angle.

Now, after a lot of test knitting, there's a scarf growing - nicely patched together out of different patterns and, as intended, with disorderly colours.
Which has taught me how much the way the yarn is twisted influences the appearance of a pattern. Not that I'm surprised, but up to now, I haven't seen it this distinctly.
The reason for this is that in order to save my precious Posh-Yarn from further maltreatment, I took some residual self-dyed sock yarn for trying out. The result is quite different interaction between yarn twist and pattern. To countercheck if pattern and yarn match I did some narrow segments of supplementary test knitting halfway through the scarf. Thus, I didn't strain the roughhoused yarn from the end of the skein any further.

Oh, and of course I'm much more well prepared for the next Clapotis now.
If I've made sufficient notes about what I want to do different from the pattern, that is. And if I'll be able to find them...


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